• Hartlieb-Augenoptik GbR
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ABC

A
Achromasie Siehe "Farbblindheit"
Akkommodation Akkommodation ist die Einstellung des Auges auf unterschiedliche Entfernungen. Für die Regulierung der Schärfeeinstellung ist der Ziliarkörper verantwortlich, der durch seine Aktivität eine Veränderung des Brechwertes der Augenlinse bewirkt. Die Akkommodationsfähigkeit nimmt mit dem Alter stetig ab.
Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Kennzeichen der Presbyopie ist, dass Objekte in der Nähe (z.B. beim Lesen) nicht mehr scharf gesehen werden können. Ein Auge ist presbyop, wenn der nächste Punkt, der gerade noch scharf gesehen wird, weiter als 25 cm vor dem Auge liegt.

Die Presbyopie ist keine Fehlsichtigkeit, sondern die Folge des ganz normalen Alterungsprozesses der Augenlinse. Mit zunehmendem Alter verringert sich die Elastizität der Linse, wodurch diese immer weniger die Fähigkeit besitzt, sich auf nahe Entfernungen einzustellen.

Die Presbyopie kann mit einer separaten Lesebrille korrigiert werden. Mehrstärken- und Gleitsichtgläser bieten dem Fehlsichtigen (Ametropen) eine komfortablere Lösung, da er keine zusätzliche Brille mehr benötigt.

Ametropie Siehe "Fehlsichtigkeit"
Aniseikonie Störung des Binokularsehens , bei der ein Größen- oder Formunterschied zwischen den Seheindrücken des rechten und des linken Auges besteht.
Astigmatismus Siehe "Stabsichtigkeit"
Augapfel (Bulbus oculi)

Der Augapfel hat eine ungefähre Größe eines Tischtennisballs. Er besteht überwiegend aus einer sehr festen, unempfindlichen Außenhaut. Diese wird Lederhaut oder auch Sclera genannt. Ein kleinerer, äußerst empfindlicher und transparenter Bereich ist die Hornhaut (Cornea)

Auge (Oculus) Das Auge besteht aus dem Augapfel (Bulbus oculi) und dem Sehnerv (Nervus opticus). Es ist in einem gleitfähigen Fettkörper eingebettet und liegt in der Augenhöhle (Orbita). Das Auge bildet mit den Augenmuskeln, Augenlidern, der Bindehaut und dem Tränenapparat das Sehorgan.
Augeninnendruck

Als Augeninnendruck wird der auf der Augeninnenseite lastende Druck bezeichnet, welcher bei Patienten mit Glaukom häufig erhöht ist.

Der Sehnerv, der die Seheindrücke an das menschliche Gehirn weiterleitet, kann aufgrund eines erhöhten Augeninnendrucks verletzt werden. Die daraus resultierenden Beschädigungen in der Wahrnehmungsfähigkeit des Auges werden als Gesichtsfeldausfälle bezeichnet.
Diese Folgeerscheinungen sind im Anfangsstadium kaum spürbar und treten erst im Spätstadium der Erkrankung auf. Ein bereits eingetretener Glaukomschaden ist irreversibel. Diese Krankheit gehört in Deutschland zu der häufigsten Erblindungsursache.

Augeninnendruck-
anstieg

Im Auge wird dauerhaft Kammerwasser gebildet, welches durch das Trabekelwerk, ein schwammähnliches Gewebe, aus dem Auge in das Venensystem abgeleitet wird. Insofern ist ein konstanter Druck im Auge gewährleistet.

Einer der meisten Gründe für das Glaukom ist eine leichte Blockade im Trabekelwerk, die dazu führt, dass der Druck im Auge ansteigt.

Der Sehnerv ist die einzige Stelle im Auge, die relativ weich ist. Infolgedessen tritt dort durch den erhöhten Druck ein langsames Absterben der Nervenfasern ein. Das zentrale Sehen ist auf Grund der innen liegenden Fasern lange gesichert, sodass zuerst das periphere Sehen betroffen ist (zunehmendes Tunnelsehen).

Des Weiteren kann ein Abschnüren der dünnen Arterien im Auge erfolgen, welche die Netzhaut mit Sauerstoff versorgen. Die Netzhaut verliert somit an Leistungsfähigkeit.

B
"Blinder Fleck" (Discus nervi optici) Der „Blinde Fleck“ oder Papille befindet sich auf der Netzhaut an der Stelle des Sehnervenaustritts. Dieser kleine runde Bereich ist die Stelle des schwächsten Sehens, da er keine Photorezeptoren (Stäbchen und Zapfen) besitzt.
Bulbus oculi Siehe "Augapfel"
C
Cataract Siehe "Grauer Star"
Cornea

Siehe "Hornhaut"

Corpus ciliare

Siehe "Ziliarkörper"